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Befragung aller Mitglieder der Architektenkammer Niedersachsen*

Bekanntes, Verborgenes und Vergessenes. Zur Bedeutung und Zukunft der Bauhausgedanken in Niedersachsen
Ausstellungsprojekt der Lavesstiftung zum 100jährigen Jubiläum der Bauhaus-Gründung 2019

19 ganz persönliche fragen: was hat das bauhaus seit

1919 mit uns gemacht?

machen sie mit!

Füllen Sie den nachstehenden Fragebogen aus und senden ihn bis zum 30.09.2018 per Klick auf „Absenden“ an uns!

  1. 3. Hat das BAUHAUS Sie persönlich oder/und beruflich geprägt? Bitte ankreuzen!
  2. 6. Sehen Sie in Ihrer eigenen Arbeit Verbindungen zu den Ideen des BAUHAUS? Bitte ankreuzen!
  3. 10a. Ist das BAUHAUS für Sie abgeschlossen und damit Geschichte? Bitte ankreuzen!
  4. Ich bin
  5. Ich bin
  6. 19. Einverständniserklärung

Nächste Schritte: Nach Auswertung aller Rückmeldungen werden wir uns mit Ihnen in Verbindung setzen, sofern eine Veröffentlichung der hier gemachten Angaben im Zusammenhang mit der geplanten Ausstellung in Frage kommt.

Vielen Dank für Ihre Mühe!

Bitte beachten Sie unsere Hinweise zum Datenschutz.

* idee

Das Projekt zum 100jährigen Jubiläum der Bauhaus-Gründung möchte die Zukunftsfähigkeit der Bauhausgedanken unter Beweis stel­len. Konkret geht es um die Frage, wie die Ideen des Bauhaus von den nachfolgenden Architektengenerationen aufgenommen und rezipiert wurden und welchen Belang sie für den Berufsstand heute haben.

Mit Blick auf die rund 10.000 Mitglieder der Architektenkammer Niedersachsen eröffnet das Projekt die Möglichkeit, Historizität und Relevanz des Bauhaus aus der Architektenschaft heraus öffentlichkeitswirksam zu reflektieren.

Das Bauen betrifft in jedem Fall „uns alle“, womit der von Walter Gropius verfolgte Traum einer neuen „Baukunst“ nach Vorbild mittelalterlicher Bauhütten ungebrochene Aktualität hat. Die dem Bauhaus nachfolgenden Architektengenerationen scheuten auch mit wachsender zeitlicher Distanz nie den Bezug zum Bauhaus. Und heute, in Zeiten nachhaltigen Planens und Bauens, greifen die Debatten um die Zukunft des Wohnens und Arbeitens geradezu apodiktisch ganzheitliche Ansätze des Bauhaus auf.

Ziel des Projekts ist die Schärfung des öffentlichen Bewusstseins dafür, dass Bauhaus für eine Haltung steht, die die Grenzen zwischen Handwerk, Technik, Kunst und Industrie verwischt und die architektonische Form und Funktion einander näher bringt. Langfris­tig Bestand haben angemessene Planungen, die flexibel auf sich ver­ändernde Rahmenbedingungen reagieren. Damit kann „Bauhaus heu­te“ als Indikator für zukunftsfähiges Planen und Bauen herangezogen werden und die hundertjährige Bauhaus-Geschichte weitertragen.

umsetzung

Geplant ist eine Ausstellung im Laveshaus zu architektonischen Zeugnissen der letzten hundert Jahre in Niedersachsen, die ohne das Bauhaus nicht denkbar gewesen wären und heute als selbst­verständlicher Teil unseres baulichen Erbes gelten. In einer Gegen­überstellung von historischem und aktuellem Bild- sowie Textmate­rial werden weniger bekannte oder in Vergessenheit geratene Bauten ebenso gezeigt wie Architektur-Ikonen, beispielsweise das ab 1911 errichtete Faguswerk in Alfeld, Bauten von Otto Haesler in Celle oder der 1929–30 von Henry van de Velde geplante Heinemanhof in Hannover. Des Weiteren das 1954 errichtete Gewerkschaftshaus von Friedrich Lindau in Hannover und ein 1952–53 von Walter Gropius ebenfalls in Hannover errichtetes Wohnhaus.

Daneben werden die Mitglieder der Architektenkammer Niedersach­sen in das Ausstellungsprojekt einbezogen. Über die vorliegende Mitgliederbefragung sollen persönliche Bezüge und Verbindungen und damit vielleicht bislang unbeachtete Zusammenhänge lebender Architekten zum Bauhaus und dessen Nachfahren in Erfahrung gebracht werden.

Einen bekannten Anknüpfungspunkt in Niedersachsen bilden die Archi­tekten der Braunschweiger Schule: Die Wirkung der in der Nachkriegs­zeit an der Braunschweiger TU lehrenden Professoren Friedrich Wilhelm Kraemer, Dieter Oesterlen und Walter Henn reicht bis in heutige Tage. 

Neben der älteren ist also auch die jüngere Architektengeneration angesprochen, ihre Haltung und architektonischen Bezüge zu den Ideen des Bauhaus offenzulegen.