Lavespreis

Lavesstiftung fördert den beruflichen Nachwuchs mit einem Studierendenpreis

Die Lavesstiftung lobt jedes Jahr den mit 5.000 EUR dotierten Lavespreis aus. Ausgezeichnet werden Arbeiten mit hoher entwurflicher Qualität und hervorragenden Detaillösungen, die auch dem Aspekt der Nachhaltigkeit gerecht werden. Dabei kann es sich um Arbeiten aus den Bereichen Hochbau, Stadtplanung, Freianlagengestaltung, Innenausbau oder auch Möbelbau handeln.

Die Lavesstiftung möchte durch den Lavespreis mit Studierenden, Lehrenden und der Öffentlichkeit in einen Dialog treten und das Verständnis dafür schärfen, dass die berufliche Tätigkeit von Architekt*innen, Landschaftsarchitekt*innen, Innenarchitekt*innen und Stadtplaner*innen weit über das eigentliche Entwerfen hinausgeht. Denn nicht nur qualitätvolle Realisierungen, auch Entwurfsqualitäten selbst entstehen gerade durch die Wechselwirkung mit Überlegungen zu Gesellschaft und Gemeinschaft, Kontextuellem wie der Nachhaltigkeit, Materialgerechtigkeit oder konstruktiver Logik.

Lavespreis 2024

Auch in diesem Jahr wird der Lavespreis wieder ausgelobt. Die Auslobung mit den detaillierten Informationen wird ab Juni 2024 an dieser Stelle abrufbar sein. Die Abgabefrist für die Einreichungen ist der 1.9.2024.

Lavespreis 2023 - Erstmalig fünf gleichwertige Preise vergeben

Der Vorstandsvorsitzende der Lavesstiftung, Robert Marlow und Prof. Anke Bertram von der Hochschule Hannover überreichten am 11. Januar 2024 auf der Messe DOMOTEX den Lavespreis 2023. Erstmalig wurden fünf gleichwertige Preise an die Studierenden der Fachrichtungen Architektur, Landschaftsarchitektur, Innenarchitektur und Stadtplanung verliehen. Die Jury unter der Leitung von Prof. Anke Bertram wählte aus einer Rekordzahl von 115 eingereichten Arbeiten die Gewinnerinnen und Gewinner sowie insgesamt acht Anerkennungen.

„Durch die hohe Zahl der Einreichungen und die herausragende Qualität der Arbeiten stellte uns die Jurysitzung vor eine besondere Herausforderung“, so Lavesstiftungs-Vorsitzender Robert Marlow. Besonders erfreulich sei zudem die gute Verteilung der Arbeiten unter den niedersächsischen Hochschulen sowie der vier unterschiedlichen Fachrichtungen.

Erhalten und entwickeln, nachhaltig und zirkulär bauen, individuell gestalten und gemeinschaftliche Potenziale, Visionen für die Zukunft von Stadt, Freiraum, Gebäude und Gesellschaft formulieren – in beeindruckender Art und Weise wurden diese Aspekte von den Studierenden in ihren Arbeiten behandelt.  Die Jury kam letztendlich zu dem Schluss, dass fünf gleichwertig prämierte Arbeiten angemessener wären und noch stärker dem Stiftungsgedanken der Lavesstiftung entsprechen würden.


Alle Preise in der Übersicht

Preis, 1.000€

Hannah Selina Dietze
Leibniz Universität Hannover, „Transforming Township Habitat“

Preis, 1.000€

Miriam Krüssel
Leibniz Universität Hannover, „Doel - dit dorp is bewoond“

Preis, 1.000€

Antonia Stöcker und Paul Knauer
TU Braunschweig, „Konsumtempel im Wandlungszwang“

Preis, 1.000€

Lina Nikolic
Leibniz Universität Hannover, „StadtSpirale - Transformation Parkhaus Karolinenstraße Hannover“

Preis, 1.000€

Antonia Haffner
Leibniz Universität Hannover, Palaisepompiers – „Umgang mit einem Gebäudekonglomerat“


Anerkennungen

  • Niklas Meyer
    Hochschule Hannover, „Kreativfabrik“

  • Jan Ihnken Funk
    TU Braunschweig, „Zeilenbauten neu konfigurieren und weiterbauen“

  • Jan Hüttmann
    Leibniz Universität Hannover, „Suburb Commons - Die Auswirkung eines Wohnflächenlimits in der suburbanen Vorstadt“

  • Marlene Michalski
    Leibniz Universität Hannover, „Grün. Vernetzt. Urban.“

  • Gesa Teichert
    TU Braunschweig, „Giganten im Wandel der Zeit - Dokumentation einer Region“

  • Imke Hullmann
    Leibniz Universität Hannover, „Energy Entanglement - An Architectural Exploration“

  • Leon Kremer und Merle Riemer
    TU Braunschweig, „Haus der Musik Braunschweig“

  • Robert Leiding
    Leibniz Universität Hannover, „ZUSAMMENTUN - Ein Seminar- & Meditationszentrum am Schrabachkogel“

 

Fotos der Preisverleihung: Knoth